fancy (research) tools!Werkzeuge für alle, die mit Wissen arbeiten.

Wir entwickeln Werkzeuge, die einen bestimmten Arbeitsablauf beschleunigen, für Forschungs- und Kultureinrichtungen ebenso wie für Unternehmen und Verwaltung. Jedes Werkzeug wird an Ihren Daten geprüft und so dokumentiert, dass auch andere daran weiterarbeiten können.

Ein Angebot von Digital Humanities Craft
Abb. 1 Briefedition vor und nach der Einführung eines Prüfwerkzeugs, schematisch.

Was unsere Werkzeuge können

Werkzeuge zum Anpassen

  • coOCR/HTR mit dem Scan einer Druckseite links, der erkannten Transkription in der Mitte und dem Prüfbereich rechts.

    coOCR/HTR

    • Prüfung beim Arbeiten
    • Daten bleiben im Haus

    Alte Drucke und Handschriften abzuschreiben kostet Zeit, und Fehler der automatischen Erkennung fallen erst im Vergleich mit dem Bild auf.

    coOCR/HTR verbindet Texterkennung, Korrektur am Seitenbild, Prüfungen und Export in einer Browseranwendung. Über jede Lesung entscheidet die Fachperson.

    Stand Forschungsvorschau mit Erkennung, Korrektur, Prüfungen und Export. Eine Auswertung der Erkennungsqualität an Vergleichsdaten steht noch aus. Belege

  • teiCrafter mit lesbarem Brieftext und markierten Personen und Orten links und dem Register der erwähnten Personen und Orte rechts.

    teiCrafter

    • Gewohnte Oberfläche
    • Prüfung beim Arbeiten
    • Daten bleiben im Haus

    TEI-XML von Hand zu bearbeiten ist fehleranfällig, und ein eigenes Oxygen-Framework ist für viele Projekte zu aufwendig.

    teiCrafter zeigt lesbaren Text statt Tags, prüft beim Speichern gegen das Schema und verändert die Datei nur an den bearbeiteten Stellen. Vorschläge eines Large Language Model bleiben als solche markiert.

    Stand Technisch geprüfte Forschungsvorschau. Die Erprobung im Arbeitsalltag eines Editionsteams steht noch aus. Belege

  • CorrespExplorer mit einer Zeitleiste der Briefe eines Demonstrationsbestands, farbig nach Sprache, und Filtern am linken Rand.

    CorrespExplorer

    • Überblick über den ganzen Bestand
    • Daten bleiben im Haus

    Briefmetadaten liegen als XML vor, doch wer wem wann von wo geschrieben hat, lässt sich darin kaum erkennen.

    CorrespExplorer zeigt Karte, Zeitleiste, Netzwerk und weitere Ansichten mit gemeinsamen Filtern, direkt aus einer CMIF-Datei oder aus correspSearch. Hochgeladene Dateien bleiben im Browser.

    Stand Laufende Demo mit allen Ansichten und Export. In der Kartenansicht fehlt derzeit die Hintergrundkarte, eine Auswertung mit Nutzenden steht noch aus. Belege

  • Wissensbilanz-Dashboard mit Filtern nach Universitätstyp und Zeitraum links und einer Zeitreihe der Personalkennzahl mehrerer österreichischer Universitäten rechts.

    Wissensbilanz-Dashboard

    • Überblick über den ganzen Bestand

    Die Kennzahlen der Wissensbilanzen liegen in einzelnen Excel-Auswertungen, und ein Vergleich zwischen Universitäten oder über mehrere Jahre kostet viel Handarbeit.

    Das Wissensbilanz-Dashboard führt die öffentlichen Kennzahlen der österreichischen Universitäten in einem einheitlichen Format zusammen und zeigt sie vergleichbar als Zeitreihe, Tabelle oder Bericht.

    Stand Funktionsfähiger Prototyp aus einem Hochschulprojekt, das Frontend wird weiterentwickelt. Belege

  • Kulturpool-Demo mit einer Bildleiste gemeinfreier Sammlungsobjekte, einem Ringdiagramm der Sammlungsstruktur und einer Bildwand mit Andachtsbildern und Fotografien.

    Kulturpool-Demo

    • Überblick über den ganzen Bestand
    • Daten bleiben im Haus

    Eine große digitalisierte Sammlung ist über eine Suchmaske schwer zu überblicken, solange noch kein Suchbegriff feststeht.

    Die Kulturpool-Demo zeigt die frei lizenzierten Objekte einer Institution aus der Kulturpool-Schnittstelle als Bildwand mit Sammlungsstruktur, Facetten, Volltextsuche und Detailansicht.

    Stand Funktionsfähiger Prototyp aus einer öffentlichen Hands-on-Session. Die Objektdaten werden vorab geerntet und statisch ausgeliefert. Belege

  • Schema der Objekt-Bestimmung mit der Originalerschließung neben drei LLM-Vorschlägen, abweichende Felder sind markiert und ein Objekt ist zur kuratorischen Prüfung vorgemerkt Objekt Original Foto + Daten Korrektur Prüfen

    Objekt-Bestimmung

    • Überblick über den ganzen Bestand
    • Prüfung beim Arbeiten

    Bei der Erschließung von Museumsobjekten ist offen, wie weit ein Large Language Model mit Bildverständnis eine Klassifikation aus Foto und Metadaten leisten kann.

    Objekt-Bestimmung stellt für jedes Objekt die Originalerschließung neben die Vorschläge des LLM und markiert Abweichungen und Fälle für die kuratorische Prüfung.

    Stand Demonstrationsfläche für einen Workshop mit Museumsfachleuten, angewendet auf eine ausgewählte Objektmenge. Belege

Methoden und Frameworks

  • Promptotyping als Kreislauf aus Vorbereitung, Erkundung, Destillation und Umsetzung um eine gemeinsame Wissensbasis Vorbereitung Erkundung Destillation Umsetzung

    Promptotyping

    Promptotyping ist unsere Methode, Forschungsartefakte mit KI-Agenten zu entwickeln. Quellen, Daten und fachliches Projektverständnis stehen in einer gepflegten Wissensbasis, aus der jede Entwicklungsrunde schöpft und in die sie zurückschreibt.

    Stand Grundlage unserer Projekte. Ein Beitrag auf L.I.S.A. stellt die Methode vor, ein Zeitschriftenbeitrag ist in Vorbereitung. Belege

  • Grounded Vault als Schichtenkette von der Quelle über Volltext, Destillat und Aussage bis zum fertigen Text, jede Aussage mit einem Anker bis zur belegenden Quellstelle Text Aussage Destillat Volltext Quelle Validierung Maschine Mensch

    Grounded Vault

    Grounded Vault ist eine Repository-Vorlage für belegte Wissensarbeit mit KI-Agenten. Jede tragende Aussage eines Berichts oder Gutachtens führt über einen prüfbaren Anker bis zur Quellstelle, sodass Fachleute Absatz für Absatz verifizieren können.

    Stand In mehreren eigenen Projekten produktiv im Einsatz. Der Nachweis, dass sich die Vorlage aus einem frischen Checkout reproduzieren lässt, steht noch aus. Belege

  • Agentic Edition Pipeline vom Digitalisat über die Transkription und die Prüfung durch das Editionsteam zu TEI und einer Lese- und Prüfansicht Digitalisat Transkription Team prüft <TEI/> Leseansicht

    Agentic Edition Pipeline

    Die Agentic Edition Pipeline ist eine kopierbare Vorlage für digitale Editionen. Sie führt Digitalisate über Transkription, Prüfstände und TEI zu einer statischen Lese- und Prüfansicht, die ohne eigenen Server auskommt. Die fachliche Abnahme liegt beim Editionsteam.

    Stand Forschungsvorschau ohne stabile Version. Ein vollständiger Lauf mit einem aktuellen Editionsprojekt steht noch aus. Belege

Qualität

Dokumentierte Anforderungen
Wir arbeiten nach der Methode Promptotyping. Anforderungen, Datenmodell und Entwurfsentscheidungen stehen schriftlich im Projekt und bleiben für spätere Änderungen nachvollziehbar.
Tests mit Ihrem Material
Geprüft wird mit Ihren eigenen Dateien, besonders das verlustfreie Zurückschreiben in die Ausgangsdateien, Grenzfälle und die Validierung gegen Ihr Schema. Die Ergebnisse protokollieren wir.
Offene Formate
Wir speichern in offenen Formaten, in der Forschung etwa TEI, IIIF und RDF. Ihre Daten bleiben damit auch ohne das Werkzeug nutzbar.
Fachliche Kontrolle
Setzt ein Werkzeug Large Language Models ein, sind deren Vorschläge gekennzeichnet und werden erst mit der Zustimmung Ihrer Fachleute übernommen.
Übergabe
Sie erhalten den vollständigen Quellcode und eine Dokumentation, mit der Ihr Team, eine externe Entwicklerin oder ein KI-Assistent weiterarbeiten kann. Forschungsdaten archivieren wir auf Wunsch langfristig im zertifizierten Repositorium GAMS, in Kooperation mit dem Institut für Digitale Geisteswissenschaften der Universität Graz.

Wer wir sind

Digital Humanities Craft ist ein Unternehmen aus der Forschung der Digitalen Geisteswissenschaften mit Sitz bei Graz. Wir entwickeln Forschungssoftware und digitale Editionen, unterrichten an Universitäten in ganz Europa und arbeiten als Partner in Förderprojekten. Team und Projekte auf dhcraft.org

Institutionen, für die wir arbeiten

  • Yale University
  • Kunsthistorisches Museum Wien
  • Österreichische Nationalbibliothek
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften
  • Zentralbibliothek Zürich
  • Literaturarchiv Salzburg
  • Universität Salzburg
  • Universität Graz
  • Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
  • Klassik Stiftung Weimar
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
  • mdw Wien

Vorgehen

  1. Erstgespräch

    Sie zeigen uns den Arbeitsablauf am Bildschirm mit echten Dateien. Wir klären, wo Zeit verloren geht und wer die Arbeit trägt.

  2. Anforderungen und Angebot

    Wir halten Ziel, Daten, Grenzen und Prüfkriterien schriftlich fest und erstellen ein Angebot mit klar umrissenem Umfang.

  3. Prototyp an Ihren Daten

    Wir bauen eine erste lauffähige Fassung mit Ihrem Material, die Sie im Arbeitsalltag erproben.

  4. Prüfung und Abnahme

    Wir prüfen das Werkzeug gemeinsam mit Ihnen gegen die vereinbarten Kriterien. Die Abnahme erklären Ihre Fachleute.

  5. Übergabe und Betreuung

    Sie erhalten Werkzeug, Quellcode und Dokumentation. Auf Wunsch übernehmen wir Wartung und Weiterentwicklung.

Passt gut

  • Archive, Museen, Bibliotheken und Gedenkstätten
  • Universitäten, Akademien und Forschungsprojekte, auch als Partner in Förderprojekten
  • Unternehmen und Verwaltung mit einem Ablauf, für den es keine passende Standardsoftware gibt
  • wiederkehrende Arbeit mit Dateien, Listen oder Bildern, die heute in Word, Excel oder von Hand erledigt wird

Passt nicht

  • Ersatz für Standardsoftware mit Herstellersupport
  • allgemeine Websites, Onlineshops oder Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorhaben ohne fachliche Ansprechperson für Prüfung und Abnahme

Projekt anfragen

Im Gespräch

Schildern Sie uns kurz Ihren Arbeitsablauf. Hilfreich sind diese Angaben:

  1. Welcher Ablauf kostet Sie Zeit?
  2. Wer macht die Arbeit, und womit?
  3. Welche Dateien sind beteiligt, und in welchem Umfang?
  4. Was soll am Ende herauskommen?

office@dhcraft.org

Mit Unterlagen

Schicken Sie uns, was Sie bereits haben. Daraus bauen wir einen ersten Prototyp, an dem sich das Vorhaben konkret besprechen lässt.

  • eine Projektbeschreibung auf einer Seite
  • Beispieldaten, etwa einige typische Dateien
  • Ihre Ideen, was das Werkzeug können soll

Abgerechnet wird je nach Auftrag nach Aufwand in Stunden oder als vereinbartes Honorar.